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Pressemitteilungen / Aktuelles

Quelle: © Torsten Lohse / PIXELIO www.pixelio.de 

Aktuelles

 

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Veterinäramt informiert über die Afrikanische Schweinepest und bittet um erhöhte Wachsamkeit. 11.08.2017

Das Risiko einer Einschleppung dieser durch ein Virus verursachten Tierseuche wächst und muss dringend ernst genommen werden.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich seit Jahren in den baltischen Staaten sowie in Polen, der Ukraine, Weißrussland und Russland aus. Nachdem das Virus nun auch schon in Tschechien bei Wildschweinen festgestellt wurde, wächst die Sorge, dass das ASP-Virus Deutschland erreichen wird. Dies hätte enorme Folgen für die Wild- und Hausschweinebestände.

Eine Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest würde sehr schwierig werden und hätte verheerende wirtschaftliche Auswirkungen zur Folge, da bei dieser anzeigepflichtigen Tierseuche alle Schweine eines amtlich gesperrten Gebietes getötet werden müssten.

Für Menschen ist das Virus vollkommen ungefährlich.

Allerdings ist eine Weiterverbreitung dieser Tierkrankheit durch den Menschen sehr wahrscheinlich. Daher bittet das Veterinäramt des Landkreises Cuxhaven ausdrücklich, insbesondere alle Tierhalter, Tierärzte, Jäger und Reisende, sowie Betriebs-/Erntehelfer, um erhöhte Achtsamkeit in Bezug auf alle notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen.

Jede Schweinehaltung (z.B. auch die Hobbyhaltung von Minischweinen und Hängebauchschweinen!) muss beim Veterinäramt registriert/angemeldet sein. Wenn dies bisher noch nicht geschehen, dann bitten wir entsprechende Schweinehalter sich umgehend im Veterinäramt zu melden, um eine ordnungsgemäße Registrierung/Anmeldung vorzunehmen.

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest kann nicht nur direkt von Tier zu Tier übertragen werden, sondern auch indirekt, z.B. durch das Mitbringen von infektiösem Material an Gummistiefeln, Kleidung, Autoreifen, Jagdausrüstungen oder Jagdtrophäen etc. Aber auch das illegale Mitbringen und Entsorgen von mit dem ASP-Erreger kontaminiertem Material (z.B. fleischhaltige Lebensmittel, welche nicht oder nicht ausreichend erhitzt wurden, so dass das Virus noch vermehrungsfähig ist) stellen ein enormes Risiko der Einschleppung von Afrikanischer Schweinepest dar.

Deshalb dürfen beispielsweise auf keinen Fall Lebensmittel tierischer Herkunft in der freien Natur entsorgt werden.
Weitere Informationen und Merkblätter in verschiedenen Sprachen zu dem Thema finden Sie unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de

Die aktuelle Risikobewertung des Friedrich Loeffler Instituts zur Einschleppung der ASP finden Sie unter der Rubrik Tierseuchengeschehen, Afrikanische Schweinepest auf folgender Homepage:www.fli.de

Für weitere Fragen zu dem Thema steht Ihnen das Veterinäramt des Landkreises Cuxhaven gerne zur Verfügung: 04721 66-2132

 

 


Autor: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven