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Dr. Meike Kühnast
Gesundheitsvorsorge, Kinder- und jugendärztlicher Dienst
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Gabriela Droste
Gesundheitsvorsorge, Kinder- und jugendärztlicher Dienst
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Gabriele Henn
Gesundheitsvorsorge, Kinder- und jugendärztlicher Dienst
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Yvonne Redlin
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Birgit Zinn
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Petra Paasch
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Themenbereich Gesundheit

 

Ihr Gesundheitsamt rät:

10 Tipps für die Zahngesundheit    

Ernährung


Nur wer sich richtig ernährt, hat größere Chancen, gesund zu bleiben. Das gilt besonders auch für das Gebiss. Zahnschäden sind sehr häufig das traurige Ergebnis unzweckmäßiger Ernährung. Besser als Kuchen und klebrige Süßigkeiten sind dunkles Brot, Haferflocken, Nüsse, rohe Möhren, dazu frisches Gemüse, Obst, Milch, Quark und Käse. Wesentlich ist stets tüchtiges Kauen! Hauptfeind der Zähne ist Zucker in jeder Form (auch Honig!). Daher alles „Zucker“-Süße möglichst mäßig genießen und nach dem Verzehr unbedingt die Zähne putzen! Auch Trockenobst und Bananen sind nicht harmlos, weil sie an und zwischen den Zähnen kleben bleiben. 

Fluoride

Regelmäßige Fluoridzufuhr macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger. Säuglinge und Kleinkinder können regelmäßig bis zum 2. Lebensjahr Fluoridtabletten erhalten (in Kombination mit Vitamin D), für größere Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es eine Vielzahl von Gelees, Speisesalz, Lacken, Spülungen etc. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten, was für Sie am besten ist. Mundpflege Die alte Regel stimmt: Ein sauberer Zahn wird nicht krank. Deshalb kann die regelmäßige Mundreinigung gar nicht gewissenhaft genug durchgeführt werden. Auch Säuglingen sollte schon der 1. Zahn mit einer weichen Kinderzahnbürste und einer Kinderzahncreme mit 0,05 % Fluoridgehalt geputzt werden. Ab dem 6. Lebensjahr soll eine Zahncreme mit 0,1 - 0,15 % Fluoridgehalt verwendet werden. Nach jedem Essen (morgens nach dem Frühstück, mittags nach dem Mittagessen und abends vor dem Zubettgehen) die Zähne mindestens 2 Minuten reinigen. Sollte mal keine Zahnbürste zur Hand sein, wenigstens den Mund ausspülen oder ein zuckerfreies Kaugummi benutzen. Diese Maßnahmen ersetzen nicht die Zahnbürste!

Milchgebiss

Schon vom zweiten Lebensjahr an sollten Kinder an regelmäßige Untersuchungen durch den Zahnarzt gewöhnt werden. Schwere Schäden werden bei regelmäßiger Untersuchung erst gar nicht entstehen. Milchzähne sind keineswegs wertlos. Von ihrem Zustand hängt u. a. weitgehend die Gesundheit und Zahnstellung des späteren bleibenden Gebisses ab. Bei vorzeitigem Verlust kann es zu Fehlstellung der bleibenden Zähne kommen. Sie müssen deshalb genau so gepflegt, überwacht und u. U. behandelt werden wie bleibende Zähne.

Wechselgebiss

In der Zeit des Zahnwechsels vom 6. bis 13. Lebensjahr sind Fehlbildungen und Wachstumshemmungen nicht selten. Diese Veränderungen können Kindern sehr zu schaffen machen und auch die allgemeine Gesundheit stören. Besonders wichtig in dieser Zeit: Der Milchzahn muss den Platz für den bleibenden Zahn halten. Nur durch ständige Überwachung des Gebisses können Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt und korrigiert werden. 

Bleibendes Gebiss

Jeder Zahn muss unbedingt gesunderhalten werden. Auch vom Laien nicht erkennbare, verborgene Schäden können oft schwere Krankheiten im übrigen Körper auslösen. Achtung: Die ersten bleibenden Backenzähne reihen sich an die vorhandenen Milchzähne an und werden oft für verspätete Milchzähne gehalten! Beim geringsten Verdacht auf einen Schaden sofort zum Zahnarzt gehen! Insbesondere gilt es nun auch, das Zahnfleisch zu überwachen. Seine Entzündung ist häufig der Beginn einer Zahnbetterkrankung bzw. Parodontose.  

Daumenlutschen

Mit Daumen und Schnuller kommen viele Krankheitserreger in die Mundhöhle und schlimmer: Beide verformen häufig den kindlichen Kiefer und verschieben die Zähne. Zuckerhaltiger Tee gehört nicht in die Nuckelflasche, er verursacht Karies an den Schneidezähnen. Der Lutschtrieb des Säuglings kann durch Ermüdung beim Trinken, vor allem aber durch das Stillen befriedigt werden (bei Flaschenernährung führt eine kleinere Öffnung im Sauger zu längerer Trinkzeit). Bei Verwendung von Saugern nur solche, die von Ärzten erdacht sind (“Nuk”-Sauger!).

Individualprophylaxe/Vorbeugung

Sie wird bei Kindern ab 6 Jahren und bei Jugendlichen bis 18 Jahre in der Zahnarztpraxis als Kassenleistung durchgeführt. Sie beinhaltet den Mundhygiene-Status, die Zahnputzunterweisung, die Aufklärung über Krankheitsursachen und deren Vermeidung, die Überprüfung des Übungserfolges und die lokale Fluoridierung. Diese und weitere Vorbeugungsmaßnahmen (z. B. Speicheltest, professionelle Zahnreinigung, Fissurenversiegelung etc.) können natürlich auch von über 18jährigen als Privatleistung in Anspruch genommen werden.  

Fissurenversiegelung


Auf den Kauflächen der Backenzähne befinden sich Furchen (sogen. Fissuren), die bei jedem Menschen unterschiedlich tief sein können. Bei manchen Zähnen sind sie so tief, daß man sie mit der Zahnbürste nicht reinigen kann. In diesem Fall kann die Furche durch eine Fissurenversiegelung vom Zahnarzt geschützt werden. Hierbei wird zuerst die Kaufläche gründlich gereinigt, dann getrocknet und durch eine saure Reinigungspaste aufgerauht. Es folgt flüssiger Kunststoff, welcher dann mit einer Speziallampe ausgehärtet wird. Bei Kindern und Jugendlichen vom 7. bis 18. Lebensjahr gilt die Fissurenversiegelung für die bleibenden Backenzähne als Kassenleistung. 

Zahnarzt


Sofort erkannte beginnende Zahnschäden können besonders leicht behoben werden. Schmerzen und Kosten werden vermieden. Suchen Sie mindestens zweimal jährlich Ihren Zahnarzt auf! Bei den neuzeitlichen Methoden der Zahnheilkunde ist Angst vor dem Zahnarzt unberechtigt.